Worte, die sich noch nicht entschieden haben, wohin sie wollen.
Manchmal beginnt ein Text mit einem Gedanken, der nicht weggehen will. Mit einer Stimmung. Mit einer Nuance. Hier sammle ich all die Worte, die sich noch nicht entschieden haben, wohin sie wollen, die aber auf ihrem Existenzrecht bestehen: Kleine Beobachtungen, Erinnerungen, Abende im Theater, Nachmittage im Kaffeehaus. Fragmente aus der Innen- und Außenwelt.
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Ungeplante Geschichte
An alle, die ihren Glauben irgendwo da auf der Strecke verloren haben. Menschen sprechen zu mir, ich höre ihnen zu. Wahrscheinlich bin ich eine ziemlich gute Zuhörerin, denn das passiert…
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Der Mensch gegen sich selbst
Weiß begegnet mir die Bühne heute Abend, auf der das preisgekrönte aktionstheater ensemble seine Neuaufführung darbietet. Die Compagnie, die durch die Aufrichtigkeit ihrer Inszenierungen erschüttert und durch ihr fulminantes Spiel…
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Die Leiter als Symbol
„Zwei Zitronenfische und andere Sehenswürdigkeiten“, Florentin Scheicher, ab 12.05. in der Kolonie 5 „Sind Sie der Künstler?“, frage ich den sympathischen jungen schwarzlockigen Mann in der kleinen Galerie Kolonie 5…
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Freundschaft!
„Gutti und ich gingen die Treppe hinunter, er stolpernd wie der sterbende Kommunismus, ich aufrecht wie ein gut gefüllter Geldspeicher der Reichen.“ („Erster Mai“, Manfred Rebhandl, Haymon Verlag 2022, S.…
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Julia Caesar
Irgendwie habe ich es schon immer gewusst, dass das Leben außerhalb des Universitätsgefildes nicht einfach sein würde. Das Uni-Umfeld hatte mir schon immer eine Umgebung aus Gleichgesinnten verschafft, wo man…
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Die Beichte einer Nichtgläubigen
Provoziert durch die heutige Begegnung mit Ihm. Ich bin in einer gottlosen Gesellschaft aufgewachsen, in der Gott verboten war. Gott? So was gab es nicht, nur von den Lippen meiner…
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Notizen aus der Quarantäne II
Bologna, cara mia Bologna! Ich steige in die Maschine und in weniger als zwei Stunden bin ich da. Ich verschmelze mit den gelb-rot-orangen Bögen über meinem Kopf, die mich auf…
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Notizen aus der Quarantäne I
Ich mache dieses Fensterlein breit auf, um tief einzuatmen… Meine Schritte führen mich in den Stadtpark, lege mich da auf das feuchte Aprilgras hin, die Sonnenstrahlen verfangen sich in meinen…
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Ich warte auf sie
Auf die Zeit warte ich, die Minuten erforschend, schüttele den Staub von ihnen ab, pudere sie ein bisschen auf und entdecke in jeder einzelnen etwas Weißes, etwas Schönes. Auf die…
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DIE GROSSE SHOW – ALS ABBILD KLEINER SEELENZUSTÄNDE
Am 11.01. wurde DIE GROSSE SHOW von AKTIONSTHEATER ENSEMBLE im WERK X in Wien uraufgeführt. Das mitgenommene Publikum, dem wieder einmal schonungslos ein Spiegel vorgehalten wurde, hat die großartigen Akteur:innen…
