Worte, die sich noch nicht entschieden haben, wohin sie wollen.

Manchmal beginnt ein Text mit einem Gedanken, der nicht weggehen will. Mit einer Stimmung. Mit einer Nuance. Hier sammle ich all die Worte, die sich noch nicht entschieden haben, wohin sie wollen, die aber auf ihrem Existenzrecht bestehen: Kleine Beobachtungen, Erinnerungen, Abende im Theater, Nachmittage im Kaffeehaus. Fragmente aus der Innen- und Außenwelt.

  • Der Unbekannte

    Der Unbekannte

    Heute Abend eine interessante Begegnung: Es kommt jemand auf mich zu und fragt, ob ich in Wien zuhause bin. Was sollte ich da antworten? Ich bin ja an mehreren Orten…

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  • Mein Europa

    Mein Europa

    Mama weinte, sie weinte ungestüm, als ob ihr jemand ein Stück Fleisch vom eigenen Leib abgerissen hätte, als ich mit 14 das Zuhause verließ und nach Ruse an der Donau…

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  • WHERE IS MY WIENER???

    WHERE IS MY WIENER???

    Auf der Suche nach dem verlorenen Wiener Bis vor ein paar Jahren glaubte ich, dass die Gemütlichkeit als Konzept den Deutschen zuteilgeworden war, nun bin ich mir nicht mehr so…

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  • Am I a good person?

    Am I a good person?

    “Am I a good person?” No, it’s not about what morality experts say about the ways they try to find out what kind of traits, behaviors or manners should round…

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  • Familienname – noch immer ich oder nicht ich?

    Familienname – noch immer ich oder nicht ich?

    Mein Ne. “Halten”, Erich Fried Fried, geboren am Georgstag. Habe mich bei dem Gedanken erwischt, inwiefern der Familienname im Vergleich zum Vornamen unsere Identität prägen kann. Fried. Frieden. Mein Vorname…

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  • Ich will nicht

    Ich will nicht

    Ich will nicht sehen, ich will nicht hören, glauben, verachten, ich will nicht erfunden sein und auf die Schnelle mit schwarzer Tinte umgerissen sein …

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  • Wenn…

    Wenn…

    Wenn Trauer, Verzweiflung, Leiden und Freude, Lachen und Schmerz unterm Himmelsgewölbe, wenn das Herumschleppen fremder Geschichten …

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  • ZOOM Reality

    ZOOM Reality

    Heute führten mich meine Gedanken in das ferne 1998 und die Jahre danach zurück… Vor meinen Augen zogen wie im Kino all die Stempel in meinem alten Pass, die die…

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  • Ich kann nicht mehr warten

    Ich kann nicht mehr warten

    Ich kann nicht mehr warten. Nein. Ich kann es nicht.Ich kann nicht unendlich vernünftig, überlegend, zahm sein –ich kann nicht diejenige sein,die den Winter langsamen Schrittes messen würde,die verträumt, in…

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  • Spielen

    Spielen

    Habe heute mit gewissem Bedauern und einer Spur von Traurigkeit meine Gitarre eine Weile auf dem Schoß gehalten: die zweite Saite musste schon längst gewechselt werden… Gitarre spielen geht also…

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