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Ich stolpere über die Worte
Ich stolpere über die Worte, richte mich auf, ans gebrochene kleb ich ein neues Wort drauf, und gleite dann langsam, vorsichtig, sacht, bis aus den Worten Gedanke erwacht. Aus den staubigen Worten web ich den Schleier, hinter dem ich heile die wunden, die Worte-Vaganten, die sündigen, runden, durchschossenen Worte, im Kampf noch gerettet, die Worte-Soldaten, so stark und verkettet. Ich hadere mit den Worten. Wer braucht euch denn, sagt mir, wer eben? Ihr Töchter der Nacht, die ewig noch leben. Nicht einig seid ihr und auch nicht verschworen, nur scheu und nur wund und so leicht mal verloren. Nun reicht es! Ich werfe euch alle hinaus. Gute Reise! Adieu! Schöne…
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Fragment#1: Glück
Manchmal ist das Glück nichts, das man sich nimmt, sondern etwas, dem man sich überlässt. Du erzwingst es nicht; du lässt das Geschehen geschehen, gibst dem Augenblick die Erlaubnis, dich ganz einzunehmen. In deiner Verletzlichkeit, in deiner wahren Natur verweilst du, und du umarmst ihn – diesen Augenblick. Etwas Göttliches entsteht in dieser Begegnung. Heute duften die Felder anders. Berauschend süß-sauer, frisch, tief; der Geruch trägt dich weiter, immer weiter. Du versuchst, deine Lieblingsbäume in eine Rangliste zu bringen, chronologisch, von Kindheit an: Birke, Trauerweide, Linde, Pinie. Sattsehen kannst du dich nicht – als hättest du zum ersten Mal Augen für diese grüne Landschaft. In der Bewegung der leicht vom…
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Bleib, Mensch
Bleib, Mensch



