Worte

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    Ich stolpere über die Worte

    Ich stolpere über die Worte, richte mich auf, ans gebrochene kleb ich ein neues Wort drauf, und gleite dann langsam, vorsichtig, sacht, bis aus den Worten Gedanke erwacht. Aus den staubigen Worten web ich den Schleier, hinter dem ich heile die wunden, die Worte-Vaganten, die sündigen, runden, durchschossenen Worte, im Kampf noch gerettet, die Worte-Soldaten, so stark und verkettet. Ich hadere mit den Worten. Wer braucht euch denn, sagt mir, wer eben? Ihr Töchter der Nacht, die ewig noch leben. Nicht einig seid ihr und auch nicht verschworen, nur scheu und nur wund und so leicht mal verloren. Nun reicht es! Ich werfe euch alle hinaus. Gute Reise! Adieu! Schöne…