Diese Gedanken –
umherirrende Ritter, Don Quijote-Gestalten,
Landstreicher, Schicksalsfeen,
Gedanken, die fordern, bitten und flehen,
Gedanken aufgeblasene, eitle und wichtige,
galoppierende, kleinliche, nichtige,
Gedanken gemäßigte, langsame, schnelle,
Gedanken freudige, weiße und helle,
Gedanken-Dichter – beflügelte, reine,
Gedanken-Peitschen – quälende, kleine,
blöde Gedanken, kluge Gedanken
lasse ich los – es reicht! -, um zu tanken
neue. Und diese lass ich daneben –
zwischen den Seiten des Buches aufleben,
in einem versehentlichen Kurzfilm entstehen,
als blasse Erinnerung kommen und gehen.
Denn jene Gedanken – dursichtige, leichte,
aus Löwenzahnröckchen, Gedanken wie Beichte,
Gedanken, absteigend auf frostigen Wegen,
die nebligen schweren Gedanken wegfegend –
erwarte ich, um euch eine Handvoll Schnee,
gesponnen aus Schneegarn tanzende Feen
schicken zu können, jetzt, in der Stille.
Eine Handvoll Hoffnung. Eine Handvoll Wille.








